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Ergänzungsmodul e-dec Export
Im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des Ergänzungsmoduls „e-dec Export“ gibt es eine Reihe von Aspekten zu beachten. Insbesondere müssen Sie auch den Mailverkehr aktivieren, da einige Nachrichten nur über diesen Kanal übertragen werden.
 

Sicherheit 

Das Ergänzungsmodul kommuniziert über das sichere HTTPS-Protokoll (HyperText Transfer Protocol Secure) mit dem Zollcomputer. Über dieses Protokoll werden XML-Dateien gesendet und empfangen. Somit ist mindestens eine Internetverbindung an jedem Arbeitsplatz notwendig.
 
Jeder Client (Benutzerstation) bzw. Terminalserver (TS), der mit dem Ergänzungsmodul „e-dec Export“ arbeiten möchte, muss berechtigt sein, über Port 443 mit der Firewall oder dem Proxy zu kommunizieren. Somit muss dieser Port auf beide Seiten (Senden / Empfangen) offen sein.
 
Falls Ihr Sicherheitskonzept dies nicht zulässt, müsste eine Analyse Ihrer Umgebung mit Einbezug des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation (BIT) durchgeführt werden.
 

Definition der Mailadresse

Gemäss den e-dec Export Registrierungsanforderungen für den „Elektronischen Exporteur“, müssen im „Antragsformular-Kommunikation“ folgende E-Mailadressen definiert werden: 
  • 1 Mailadresse für das Zustellen des Zertifikates, den Versand und Empfang für die Produktivumgebung
  • 1 Mailadresse für den Versand und Empfang für die Testumgebung
  • 1 Mailadresse für das Zustellen der Bordereaus
Diese Adressen werden von den Zollbehörden verlangt, um auf diesem Weg dem Benutzer Informationen mitzuteilen, die nicht über das WebServices Portal mitgeteilt werden. Dies sind Meldungen, z.B. für ablaufende Ausfuhrzollanmeldungen oder Ausfuhrnachweise, die abgeholt werden müssen. Bei der Registrierung werden diese E-Mail Adressen auf dem Zollcomputer gespeichert. Somit können nur E-Mails von den registrierten Adressen empfangen werden.
 
Diese E-Mailadressen und -Konten müssen durch die interne EDV-Abteilung eingerichtet werden.
 
Um Sie wirkungsvoll bei Supportfällen unterstützen zu können, schlagen wir Ihnen die folgenden Mailadressen zur Registrierung vor, wobei @firmenname.ch durch Ihre Webadresse zu ersetzen ist:
 
E-Mail für Zertifikat: e-dec-export_prod@firmenname.ch
E-Mail Absender Produktion: e-dec-export_prod@firmenname.ch
E-Mail Empfänger Produktion: e-dec-export_prod@firmenname.ch
E-Mail Absender Test: e-dec-export_test@firmenname.ch
E-Mail Empfänger Test: e-dec-export_test@firmenname.ch
E-Mail für Bordereau: e-dec-bordereau@firmenname.ch

Zertifikate

Nach der Registrierung erhalten Sie ein Zertifikat (Clientzertifikat), welches bei der Installation von ExpoWin verwaltet wird. Das ist ein Zertifikat aus Sicht der Zollbehörde um sicherzustellen, dass die Kommunikation mit einer geschützten Station durchgeführt wird.
 
Aus Ihrer Sicht (das heisst aus der Sicht des Unternehmens, in dem Sie arbeiten) gibt es ebenfalls ein Zertifikat (Serverzertifikat), das sicherstellt, dass SIE sicher sind, dass Sie mit dem richtigen Server kommunizieren. Dieses Serverzertifikat, welches die Zollbehörden zur Verfügung stellen, muss auf jedem Client bzw. auf dem Terminalserver installiert werden.
 
Das Serverzertifikat steht zurzeit unter dieser Adresse zum Download zur Verfügung. 
Die unternehmensinterne EDV-Abteilung ist für die Installation und Aktualisierung dieses Serverzertifikats zuständig.
 
Wichtig bei der Installation des Serverzertifikates ist, dass es für das „Computerkonto“ und nicht für das „Bennutzerkonto“ installiert wird.